Warum in Pistoia

Ein Reisender hat am Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben: „Wer Pistoia nicht kennt, kann nicht einmal erahnen, welche Schätze hier verborgen sind“. Und das ist genau das, was die Besucher überrascht, wenn sie durch die bezaubernden Straßen oder über die Plätze unserer Stadt laufen: es sind nicht nur die bekannten Kunstwerke, die man hier bewundern kann, sondern es ist auch die Atmosphäre, die einen beim Bummel durch die engen Straßen umgibt. Auch wer schon mehrfach in Italien war, hat höchstwahrscheinlich Pistoia noch nicht entdeckt, eine Stadt von etwa 100.000 Einwohnern, die trotz ihrer Größe die Eigenschaft eines „Burgfleckens“ behalten hat und die in Ruhe zu Fuß durchquert werden kann, ohne dass man auf das hektische Getümmel trifft, welches in anderen von Touristen stark besuchten Zentren an der Tagesordnung ist. Die Provinz Pistoia mit ihrer wunderschönen Landschaft und dem reichen Kulturerbe befindet sich etwas außerhalb der üblichen Tourismuspfade und kann somit zu einer persönlichen Entdeckung des aufmerksamen Besuchers werden. Er wird die Harmonie zwischen den Schönheiten der Natur und den antiken und neueren Kunstwerken spüren.

Der vielseitig interessierte Reisende wird in Pistoia ein umfangreiches Angebot vorfinden und kann das ganze Jahr über verschiedenste Aktivitäten wahrnehmen, wie z. B.: Besuch von Kunstausstellungen und Museen, Ausflüge in die Berge, Aufenthalt in den Thermen und auf dem Lande, Kochkurse. Wer etwas für Geschichte und die von Menschen geschaffenen Kunstwerke übrig hat, wird die Möglichkeit haben, in die Vergangenheit einzutauchen, indem er als erstes die Kunststädte Pistoia und Pescia besucht, wo das Mittelalter, die Renaissance und der Barock in den verschiedenen Palästen, Loggen und Kirchen präsent sind. Danach kann er die umliegenden Dörfer, Schlösser und alten Pfarrkirchen besuchen, die ebenfalls von historischer und künstlerischer Bedeutung sind.
 
Das historische Zentrum von Pistoia ist reich an alten Straßen, Plätzen und Kirchen, die auf das Mittelalter zurückgehen, als sich die Stadt im Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen den Familien der „Bianchi“ und der „Neri“ befand. Wichtig sind das Krankenhaus des „Ceppo“, ein Kranken- und Waisenhaus, dessen Fassade mit dem berühmten Fries des Della Robbia geschmückt ist, und die Basilika San Giovanni Fuorcivitas, ein herrliches Beispiel für den zweifarbigen romanischen Stil. An der einen Seite des herrlichen Domplatzes steht die Kathedrale, in deren Inneren sich ein kostbarer silberner Altar mit Szenen aus dem Alten Testament sowie zwei Skulpturen des Brunelleschi befinden.
 
Wer Natur mag, der wird die außerordentliche Vielfalt der Landschaften und der natürlichen Umgebung bewundern: die lieblichen Hügel des Montalbano, die rauhere Natur der „pesciatinischen Schweiz“, das üppige Grün während des Sommers im Gegensatz zum winterlichen Weiß, die feuchten Gebiete des „Padule di Fucecchio“ und die ausgedehnten Anpflanzungen von jungen Bäumen und sonstigen Gewächsen in den hunderten von Baumschulen in der Provinz. Die Sportliebhaber können in den bekannten Wintersportorten, vorwiegend am Abetone, Skifahren oder sie können sich auf den vielen Wegen im Flachland und in den Bergen mit dem Fahrrad oder dem Mountainbike vergnügen. Wer es vorzieht, kann einen Urlaub in schöner und entspannender Umgebung verleben. Wer dagegen seinen Körper und seinen Geist regenerieren möchte, kann dies in den berühmten Badeorten Montecatini und Monsummano Terme tun.

Aber Pistoia bietet noch mehr:
  • Seit mehr als hundert Jahr produziert Pistoia Züge und im Verlauf der Jahre ist es zu einem wichtigen Lieferanten von Zügen und Straßenbahnen für den weltweiten Personenverkehr geworden. (ansaldobreda.it)
  • Seit 1947 findet jedes Jahr am 25. Juli ein traditionelles, aus dem 13 Jahrhundert stammendes Duell zwischen mit Lanzen bewaffneten Reitern und einer Bärenfigur statt, das „Bärenturnier“. (giostradellorso.it
  • Jedes Jahr im Juli veranstaltet Pistoia auch ein Blues Festival, bei welchem Künstler wie Stevie Ray Vaughan, Lou Reed, Pat Metheny und Peaches aufgetreten sind  (!). (pistoiablues.com)
  • Viele der Künstler, die am „Pistoia Blues“ teilgenommen haben, sind auch treue Kunden des alten Handwerksbetriebes UFIP, in welchem Perkussionsinstrumente „nach Gehör“ hergestellt werden. (en.ufip.it)
  • Pistoia ist die Hauptstadt der Baumschulen und zählt heute zu den wichtigsten Produzenten weltweit.
  • In Pistoia wird heute immer noch Qualitätsschokolade auf traditionelle Art und Weise von Hand hergestellt. (robertocatinari.it) (slitti.it)
  • Ist Golfspielen für Sie ein „Muss“, koste es was es wolle? Dann informieren Sie sich im Internet und wählen Sie unter den vielen Angeboten aus. (montecatinigolf.com) (golfquarrata.it
  • Pistoia verfügt über eine alte Orgeltradition und sorgt für die Instandhaltung alter Instrumente, die vom 18. Jahrhundert an von den Familien Agati und Tronci gebaut wurden und die ein musikalisches Kulturgut darstellen. Viele Studenten der berühmten „Accademia Gherardeschi“ haben somit die Gelegenheit, auf diesen historischen Instrumenten zu musizieren. (Accademia
  • Wenn Ihre Wahl auf den Sprachkurs in Pistoia fällt, weil sie die gepflegte Gastronomie schätzen, dann sind Sie zweifellos auf dem richtigen Weg! (stradadileonardo.org) (labottegaia.it)